Test Sicherungen – Testumgebung

Der Testaufbau

In einem kompakten mobilen Kleinverteilerkasten fanden die Testkandidaten für die Dauer des Testes ein neues Zuhause. Der separate Kasten hatte den Vorteil, dass die Sicherungseinsätze im Hörraum schnell gewechselt werden konnten. Auf der Hutschiene des Verteilerkastens hatten wir neben den Sicherungen zwei Steckdosen platziert. Sie dienten als direkte Anschlussmöglichkeit für Verstärker und CD-Player. So konnte die Audioanlage ohne weitere stromtechnische Zwischenstation, wie beispielsweise eine zusätzliche Steckerleiste, direkt verbunden werden. Mit an Bord war außerdem ein handelsüblicher Sicherungsautomat. Schließlich wollten wir den klanglichen Mehr-Gewinn der Testkandidaten gegenüber dem Sicherungsautomaten untersuchen.

Vor dem eigentlichen Test nutzten wir die flexiblen Anschlussmöglichkeiten, um die Sicherungen vor einen Großverbraucher (z.B. Heizstrahler, Waschmaschine, etc.) zu hängen. Dadurch konnten die neun Sicherungen wesentlich schneller und vor allem unabhängig von der Audioanlage eingespielt werden.
Um negative Einflüsse durch Körperschall auschließen zu können, wurde der Kasten auf spezielle Absorberfüße (von NovaPad) gestellt.

Die Einspielzeit

Auch Sicherungen verändern “ihre klanglichen Eigenschaften” nach einiger Zeit. Gerade bei einem Hörvergleich verschiedener Sicherungen darf die Einspielzeit nicht außer Acht gelassen werden. Denn wen interessiert es schon, was für klangliche Auswirkungen eine fabrikneue Sicherung mit sich bringt? Interessant ist viel mehr der endgültige Zustand. Wir haben daher vorab jede Sicherung im Vorfeld drei Stunden mit ca. 10 Ampere belastet. Nach dem ersten Hördurchgang haben wir die Prozedur wiederholt. Dadurch konnten wie wertvolle Erfahrungen zum Einspielverhalten gewinnen.

Werbung:

 

Die Testanlage

Speaker: Sonus Faber Grand Piano Home
CD-Player: Sony XA-50 ES (modifiziert)
Verstärker: ASR Emitter 1 HD
Stromkabel: Audioquest NRG-100
Rack: Phonosophie-Rack mit Controllerboard

Ähnliche Beiträge