Home -> Workshop -> Workshop vom 26.09.2009     -     Seite [1]  2  3  4 

Phonosophie-Workshop mit Ingo Hansen

Verblüffende Tuning-Erkenntnisse und die Demonstration der revolutionären Activator-Technologie. Wir waren für Sie dabei.
Audiophiler Klang

Die 'Klang Galerie Ulm' hatte zu einem Tuning-Workshop eingeladen und wir wollten die Gunst der Stunde nutzen. Gegen 11 Uhr war es dann soweit und Ingo Hansen begrüßte offiziell die Teilnehmer. Als wichtige Einleitung stellte Herr Hansen den Workshop-Teilnehmern sogleich seine Interpretation des optimalen Klangs vor. "Live muss es klingen" meinte er, "denn nach Live-Kriterien hören alle Menschen gleich, weil der eingebaute Hörfehler, den jeder Mensch auf seine Weise besitzt, bei einem Live-Konzert genauso im Kopf ist, wie bei der Wiedergabe zu Hause". Nun, das leuchtet ein. Doch wie beurteilt man den Live-Charakter der Wiedergabe? Natürlich wußte der Tuningprofi auch darauf eine Antwort: "die virtuelle Bühne muß sich nach allen Seiten öffnen, die einzelnen Instrumente müssen klar zu hören sein und miteinander harmonieren. Wenn im Hörraum jemand dazwischenruft und die echte Stimme zu der Anlagen-Stimme der Sängerin oder des Sängers passt, dann ist das Ziel erreicht. Es gilt, die von den Mikrofonen eingefangene Musikinformation unverfälscht über die Lautsprecher wiederzugeben. Die physikalische Gleichung müsste also heißen: Mikrofon gleich Lautsprecher. Soll heißen: ein Musiker der bei der Aufnahme 30 cm vor dem Mikrofon sitzt, wird 30 cm hinter der Box abgebildet. Wenn es keine Verluste gäbe. Dies ist aber durch die stets vorhandenen physikalischen Gegebenheiten nicht möglich. Das Tuning von HiFi-Anlagen reduziert die Verluste. Je preisgünstiger die Wiedergabe-Kette, umso größer der mögliche Klanggewinn. Die Raumakustik des Hörraumes spielt dabei eine eher untergeordnete Rolle."



Klangkiller Hochfrequenz

Soweit die Basics - nun wurde es spezieller. Es ging um das Thema Hochfrequenz. "Jedes Kabel wirkt wie eine Antenne und bietet der überall vorhandenen HF-Strahlung eine weitere Möglichkeit über das gesamte Stromnetz in die Anlage zu gelangen". Auf die Zwischenfrage eines Teilnehmers, ob das auch für abgeschirmte Kabel gilt, antwortete Hansen: "Jede Abschirmung wirft HF-Schmutz und 50 Hz-Störungen auf den Null- und Erdleiter und gelangt indirekt über den Nulleiter des Netzkabels wieder in die Anlage. Ein abgeschirmtes Netzkabel oder auch ein Metallgehäuse ist kein wirksamer Schutz vor HF-Störungen". Vermutlich das Stirnrunzeln des Fragestellers veranlasste den Phonosophie-Chef zu einem spontanen Hörvergleich. Zuerst ohne, dann mit einem in die Wandsteckdose eingesteckten losen Netzkabel mit Abschirmung von ungefähr 1 Meter Länge. Und tatsächlich - die Aufnahme klang nach dem Einstecken des abgeschirmten Kabels auf einmal gequetscht und künstlich. Die Unterschiede waren nicht riesig, aber dennoch deutlich wahrnehmbar. Nun, nach diesem verblüffenden Negativbeispiel waren alle Teilnehmer natürlich neugierig, was man gegen die offensichtlich klangschädliche HF-Einstahlung unternehmen kann.

Fortsetzung auf Seite 2

Klang Galerie Ulm Klang Galerie Ulm Phonosophie Workshop Plakat Ingo Hansen im Hörraum Ingo Hansen