High End Strom
Warum die Stromversorgung eine so große Rolle spielt
Wie wir alle wissen, liegt an jeder Steckdose eine Spannung von 230 Volt an.
Unsere HiFi-Geräte arbeiten jedoch mit Spannungen zwischen 6 und 60 Volt.
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Maßnahme 1:
Ersetzen der Sicherungsautomaten
Sicherungsautomaten beinhalten einen Elektromagnet und einen Unterbrecherkontakt, die sich negativ auf den Klang auswirkt.
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Maßnahme 2:
Anschluss an eine unbelastete Phase
Von Ihrem Stromlieferanten laufen drei Phasen in Ihren Sicherungskasten. Zwecks gleichmäßiger Auslastung werden die elektrischen Verbraucher im Sicherungskasten unter den drei Phasen aufgeteilt. Unter den elektr. Verbrauchern gibt es einige klangtechnisch kritische Species. Darunter fallen Dimmer, Waschmaschinen, Trockner, Haarföhne, Kühlschränke, Computer, digitale Telefone, usw... Im Prinzip kann jedes Gerät mit Motor oder digitalem Innenleben ein audiophiles Problem darstellen. Lassen Sie daher Ihre Anlage von einem Elektriker an eine unbelastete Phase anschließen.
Maßnahme 3:
Verwenden Sie einen eigenen Stromkreis
Falls möglich, sollten Sie eine eigene Leitung zwischen Sicherungskasten und Wandsteckdose verwenden. Durch den Leiterquerschnitt kann auf das Klangbild Einfluss genommen werden: 2,5 mm² Querschnitt ergibt tendenziell ein kräftigeres und "wärmeres" Klangbild, 1,5 mm² wirkt dagegen "schlanker" und "luftiger".
Maßnahme 4:
Experimentieren Sie mit einem Trenntrafo bzw. Netzfilter
Ein Netzfilter kann Wunder hinsichtlich Auflösung und Räumlichkeit erzielen.
Grundsätzlich kann man sagen, je "verschmutzter" das Stromnetz mit HF-Signalen ist, umso mehr Wirkung ist zu erwarten.
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Maßnahme 5:
Austauschen der Wandsteckdose
Auch hier hat sich im HiFi-Zubehörhandel einiges getan. Spezielle Wandsteckdosen mit nickelfreien Kontakten und oftmals mit Goldbeschichtung entwickeln sich zur Standardausrütung des HiFi-Liebhabers. Führend sind hier u.a. die Firmen Phonosophie, Furutech und HMS. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Anschlussleitungen mit Schrauben befestigt werden und nicht geklemmt werden. Ebenfalls empfehlenswert ist eine herkömmliche Herdanschlussdose mit nickelfreien Anschlussklemmen.
Maßnahme 6:
Verwenden Sie eine hochwertige Steckdosenleiste
Baumarktleisten haben hier ausdrücklich nichts verloren!
Meist nur mit dünnen Messingkontakten ausgestattet
wird hier jede Menge guter Klang verhindert.
Auch einen Ein- und Ausschalter sollte eine audiophile Steckdosenleiste nicht haben.
Bei den Steckdosenleisten ist die Reihenfolge der eingesteckten Geräte zu beachten. Experimentieren Sie!
Meistens klingt folgende Reihenfolge am besten (bezogen auf das Anschlusskabel der Leiste):
Quelle 1, ..., Quelle X, Vorstufe, Endstufe.
Besser als "Leisten" sind "runde" Stromverteiler.
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Maßnahme 7:
Ausphasen
Damit ist das Ermitteln der richtigen Steckerstellung gemeint. Schließlich gibt es zwei Möglichkeiten, den Stecker in die
Steckdose zu stecken.
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Maßnahme 8:
Austausch der Gerätesicherung(en)
Ziehen Sie den Netzstecker Ihrer Audiokomponente. Die Sicherung(en) müssen Sie - je nach Hersteller - entweder neben der Netzbuchse oder im Geräteinneren suchen. Vor dem Öffnen des Gerätedeckels während der Garantiezeit bitte erst Rücksprache mit dem Verkäufer halten. Bewährt haben sich Audiosicherungen von AHP, Phonosophie oder Padis.






