Audiophile Aufnahmeformate

XRCD

Durch eine zentrale “Master-clock”, die mit allen für die Herstellung der CD beteiligten Audiokomponenten verbunden ist, werden systembedingte Jitterfehler wirksam verhindert. Entwickelt und patentiert von JVC; beflügelt jeden CD-Player.

SACD

Von Sony entwickelte Hochbit-CD. Die Wortbreite des digitalen Audiosignals beträgt nur 1 Bit. Durch die hohe Abtastrate von 2,8224 MHz hat die SACD gegenüber der CD eine deutlich höhere Auflösung. Da sie neben dem hochauflösenden SACD-Tracks konventionelle CD-Spuren beinhaltet, kann sie auch von jedem CD-Spieler problemlos abgespielt werden.

HDCD

Hier wird das Audiosignal nicht wie üblich mit einer Auflösung von 16 Bit, sondern mit bis zu 20 Bit kodiert. Um in den Genuss der hohen Auflösung zu kommen, brauchen Sie einen HDCD kompatiblen CD-Player. Ein konventioneller Player spielt diese Scheiben nur mit 14 Bit ab. Wird seit 2000 von Microsoft vermarktet.

DXD-CD

Digital Extreme Definition (DXD) ist ein digitales Audiodateiformat, das einen wärmeren Klang erzeugen soll. Normalerweise klingt die konventionelle CD-Technik eher “hart”. Mit DXD-Technolgie produzierte Tonträger sollen dagegen eher dem Klangbild der analogen Langspielplatte entsprechen. Dies soll mit 32 Bit und einer Abtastrate von 352,8 kHz pro Kanal erreicht werden. Als Trägermaterial wird die SACD verwendet. Dadurch muss das am Ende Signal auf eine Abtastrate von 2,8224 MHz runter gesampelt werden. Für die CD-Schicht der SACD muss sogar noch weiter bis auf 16 Bit heruntergerechnet werden. Aber alle “vorgeschalteten” Ebenen provitieren von der hohen Auflösung.

Werbung:

SHM-CD

Diese von JVC und “Universal Music Japan” entwickelten Silberlinge sind aus einem besonders transparenten Polycarbonat hergestellt. Dadurch soll sich die Abtastfähigkeit deutlich verbessern.

Blu-spec CD

Wie bei einer Blu-ray wird das Glasmaster mit einem blauem Laser erstellt. Dadurch werden die Pits präziser geformt und soll dadurch zu weniger Jitter führen. Das Verfahren wurde von Sony Music Japan entwickelt. Gemäß der Zeitschrift Stereo (Ausgabe 8/2010) klangen ausgewählte Teststücke gegenüber der “normalen” CD offener, natürlicher und freier.

Ähnliche Beiträge