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NovaPad-Audio Absorber

März 2011 - Karl Belkner


NovaPad Absorber vergrössern

Im Jahre 2010 brachte die deutsche Firma NovaPad-Audio aus Konstanz am Bodensee die erste Generation der klangoptimierten Unterstellfüße für HiFi-Komponenten mit dem selbstsprechenden Namen "Absorber" auf den Markt. Angestachelt von der positiven Resonanz forschte NovaPad-Chef Oliver Keller mit seinem Team beharrlich weiter und brachte zu Beginn des Jahres 2011 die zweite Absorber-Generation zur Serienreife. Hierbei wurden gleich zwei NovaPad-Absorber-Typen entwickelt: der NovaPad-Absorber und der NovaPad-Absorber-plus.



Der Aufbau, die Funktionsweise

Geringfügig schwerer wurden die neuen Absorber-Varianten "NovaPad-Absorber" und "NovaPad-Absorber-plus". Während die erste Absorbergeneration noch 112 g auf die Waage brachte, zeigt die Skala nun 118 g an. Der Abstand der drei Stahlkugeln an der Unterseite hingegen ist nun etwas kleiner geworden. Und der Metallkorpus ist nun schwarz. Der restliche Aufbau ist weitestgehend gleich geblieben. Hauptbestandteil ist die bewährte Absorbermasse, die aus einer patentierten Harzmischung und weiteren, geheim gehaltenen Bestandteilen besteht. Die Ankoppelung an die Harzmischung erfolgt auf der Unterseite mit drei kleinen Stahlkugeln in einem genau definierten Abstand. Durch die physikalischen Eigenschaften der Masse wird eine Harmonie zwischen den Schwingungen bzw. Resonanzen hergestellt. Das wird dadurch erreicht, dass die bei konventionellen Gerätefüssen normalerweise unterdrückten Frequenzen beim "Absorber" ungehindert passieren können und überbetonte Frequenzbereiche abgeschwächt werden. Bei der Ermittlung des Abstandes wurde große Sorgfalt aufgewendet, da tonale Überschneidungen und Überlagerungen vermieden werden mussten. Die Ankopplung auf die Oberseite des Absorbers erfolgt mittels einem pilzförmigen Stahlzapfen. Sowohl der Stahlzapfen als auch die Stahlkugeln wurden bewusst gewählt, da sie die abzuleitenden Schwingungen besonders gut an die Absorbermasse abgeben. Jeder Absorber ist 3 cm hoch und hat einen Durchmesser von 5,5 cm. Die Belastbarkeitsgrenze liegt bei 25 kg.



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Die Anwendung

Gegenüber den "alten" Absorbern hat sich an den Anwendungshinweisen nichts geändert. Erlauben Sie uns daher, die Beschreibung aus dem Testbericht der ersten Generation einfach zu übernehmen:

"Da die Absorber ihre volle Wirkung bei Raumtemperatur entfalten, sollten sie - gem. Empfehlung des Herstellers - vor dem ersten Einsatz unbedingt auf Raumtemperatur gebracht werden. Je HiFi-Gerät werden drei Absorber benötigt. Die Absorber sollten so positioniert werden, dass sich an der Gerätevorderseite mittig ein Absorber befindet. Die restlichen zwei Absorber werden in der Nähe der hinteren Geräteecken positioniert. Idealerweise sollte ein Absorber möglichst nahe an dem Stromeingang des Gerätes positioniert werden. Durch Variieren der Absorberabstände zueinander lässt sich die Bühnendarstellung verändern. Stehen die drei Absorber näher zusammen, wirkt die Bühnenabbildung eingeengt und die Instrumente verlieren an Größe. NovaPad Absorber Platzierung Daher sollten die Absorber so weit auseinander wie möglich unter dem Gerät positioniert werden (siehe Skizze). Ein Abschrauben der Original-Gerätefüße ist nicht nötig, da die Absorber höher als die Standard-Gerätefüße sind. Am effektivsten arbeitet der Absorber unter der Signalquelle, wie Plattenspieler oder CD-Player. Doch die Anwendungsmöglichkeiten bleiben nicht nur auf die Signalquellen beschränkt. Auch Verstärker, DA-Wandler, Steckdosenleiste, Netzfilter, Verkabelung und Lautsprecher können von den Absorbern positiv beeinflusst werden."



Unsere Erfahrungen

Die Firma NovaPad-Audio hatte uns im Vorfeld dieses Testes mit Ihren Klangbeschreibungen neugierig gemacht. Es fielen starke Worte wie "Quantensprung" und "...das wird Sie aus den Socken hauen". Klar, dass wir das Paket aus Konstanz mit einer gehörigen Portion Neugierde bei gleichzeitig gehobener Erwartungshaltung öffneten. Nach einer ersten Sichtung konnten wir nur geringe bauliche Unterschiede erkennen. Nun, der Korpus hatte nun eine schwarze Beschichtung und die Anfassqualität wirkte dadurch noch hochwertiger. Ach ja, und es gibt jetzt auf Wunsch noch eine "Plusvariante". Die "Plusvariante" ist äußerlich nicht von der Standardversion zu unterscheiden, dafür aber klanglich. Sie bietet bei gleichen tonalen Eigenschaften eine gesteigerte Bühnenstaffelung.

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