Netzfilter

Wozu Netzfilter?

Was haben Computer, Fernseher, Festplattenrecorder, WLAN-Router, schnurlose Telefone, ISDN-Telefone, Faxgeräte, Babyphon gemeinsam?  Richtig – sie erzeugen Hochfrequenzen und finden sich in fast jedem Haushalt. Hochfrequenzen, die sich auch über das Stromnetz ausbreiten und direkt mit den Störungen von anderen Haushaltsgeräten konkurrieren. Auch HF-Einstrahlungen von nahegelegenen (Rund-) funksendern, Handymasten, DECT-Telefonen, etc. können sich ungebremst in jeder Hausverteilung ausbreiten. Das führt dazu, daß die sinusförmige Welle der Netzspannung von den Störungen überlagert und dadurch verformt bzw. ver-zerrt wird. In der Regel ist das Stromnetz spät abends weniger stark von der “Netzverschmutzung” betroffen. Da diese Störungen nicht immer gleich stark ihr Unwesen treiben, sind oftmals unerklärliche Klangschwankungen die Folge. Das Klangbild wird dann flach, die Höhen wirken aggressiv – so wie es auf jeden Fall nicht sein soll! Um dies zu verhindern und einen gleichbleibenden Hörgenuss zu ermöglichen, empfiehlt sich der Einsatz eines Netzfilters.

Die Ausführungen

Netzfilter gibt es in den unterschiedlichsten Bauformen und Ausprägungen. Oftmals wird unter der Bezeichnung “Netzfilter” lediglich ein Überspannungs- oder Blitzschutz angeboten. Diese Spezies wirken in der Regel eher klangverschlechternd. Also Vorsicht! Oftmals sind Netzfilter bereits in einer Steckdosenleiste integriert (mit den bauartbedingten Nachteilen einer Netzleiste, näheres hierzu finden Sie bei uns unter der Beschreibung des “Rundverteilers” PowerStar von Audioplan). Eine flexiblere Lösung stellt ein Filter in Form eines Vorschaltgerätes dar. Zwischen Netzleiste/Netzverteiler und Steckdose eingeschleift kann er jederzeit zu Vergleichszwecken entfernt werden.

Die Wirkungsweise

Ein klassischer Netzfilter reduziert sowohl Störströme aus dem Stromnetz zur HiFi-Anlage, als auch Störströme von der HiFi-Anlage ins Netz. Dies wird je nach Aufgabe durch Spulen und Ferritkerne erzielt, die an jedem Leiter des Stromkabels (Phase, Nullleiter, Schutzleiter) angekoppelt sind. Oder auch durch Verwendung eines ausgesuchten Audio-Trenntrafos.

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