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Metallstäbe

Leitfähigkeit von Metallen

Ohne hochwertige leitfähige Metalle ist keine audiophile Wiedergabe möglich. Aber welches Metall setzt dem Stromfluss den geringsten Widerstand entgegen?

Wir haben die Metalle nach Eignung sortiert:



Rang Metall Leitfähigkeit
s/m x 106
in %
bezogen
auf Ag
1

Silber (Ag)

62 100 %
2

Kupfer (Cu)

60 95 %
3

Gold (Au)

43 68 %
4

Aluminium (Al)

38 60 %
5

Messing mit 10 % Zink (CuZn10)

36 57 %
6

Rhodium (Rh)

22 35 %
7

Natrium (Na)

21 33 %
8

Wolfram (W)

18 29 %
9

Zink (Zn)

17 27 %
10

Messing mit 40 % Zink (CuZn40)

15 24 %
11

Nickel (Ni)

15 23 %
12

Phoshor-Bronze mit 4 % Zinn (SuSn4)

12 19 %
13

Eisen (Fe)

10 16 %
14

Platin (Pt)

9 14 %
15

Zinn (Sn)

9 14 %
16

Chrom (Cr)

8 13 %
17

Phoshor-Bronze mit 8 % Zinn (CuSn8)

8 12 %
18

Blei (Pb)

5 8 %
19

Titan (Ti)

3 5 %
20

Edelstahl

1 2 %


Was kann man aus dem Ranking erkennen?

Zunächst einmal die Kernaussage, dass Silber der beste Leiter ist. Dicht gefolgt von Kupfer. Und erst nach deutlichem Abstand Gold! Und mit weiterem Abstand Rhodium. Chrom findet sich weit unten in der Liste.

Alles Metalle, die im HiFi-Bereich verwendet werden. Ein geringer Stromwiderstand wirkt sich auch im Audiobereich positiv aus. Besonders bei der Stromversorgung der Komponenten. Denn hier müssen im Millisekundenbereich starke Stromspitzen zu den Komponenten ungehindert fliessen können. Ein Blick in unsere Tabelle kann hier wertvolle Erkenntnisse liefern. Z. B. ist eine Steckdose mit vergoldeten Kupferkontakten einer Baumarkt-Steckdose mit Messingkontakten vorzuziehen.